Der Weg zum Eigenheim

Für die einen ist es ein seit Langem verfolgter Plan, in anderen wächst der Wunsch erst mit der Zeit: Ein Eigenheim auf eigenem Grund ist für viele die Erfüllung ihrer Träume. Der Weg dorthin ist gar nicht so schwierig, wenn man ihn Schritt für Schritt geht.

Irgendwann ist er dann da, der Moment, in dem man sich für die Realisierung seiner eigenen vier Wände entscheidet. Weil der Job und das Einkommen passen, einem der/die richtige PartnerIn für den weiteren Lebensweg zur Seite steht und ein gewisses Grundkapital vorhanden ist. Welche wichtigen Fragen und Faktoren es auf dem Weg zum Eigenheim zu berücksichtigten gilt, erklärt Christian Vallant, Geschäftsführer der Raiffeisen Bausparkasse.

Pläne zum Eigenheim schmieden

Am Anfang gilt es viele Fragen für sich selbst zu beantworten. Wo will man wohnen: in der Stadt oder am Land, in einem Haus oder einer Wohnung, wie viel Wohnraum wird gewünscht, will man selbst bauen oder in ein fertiges Haus einziehen, Alt- oder lieber Neubau, welche Infrastruktur ist notwendig, etc.?

„Familien werden dabei in Betracht ziehen, wie weit die nächsten Kindergärten und Schulen entfernt sind, oft ist auch eine gute Verkehrsanbindung relevant, und wieder andere wollen vielleicht sogar ganz bewusst abgelegen wohnen, um Ruhe zu finden“, weiß Vallant über die unterschiedlichen Bedürfnisse Bescheid.

Je klarer diese Fragen geklärt werden, desto erfolgreicher ist die Suche nach dem Wunschobjekt. Fündig wird man etwa auf Internetplattformen, durch Fragen im Bekanntenkreis oder man holt sich mit einem Makler einen Profi ins Boot.

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Drum prüfe, wer sich langfristig bindet

Ist endlich ein geeignetes Objekt gefunden, sollte es auf Herz und Nieren geprüft werden. Denn oft ist der Schein besser als das Sein! Ein Blick ins Grundbuch bringt Licht in die Eigentumsverhältnisse, offenbart mögliche finanzielle Belastungen (Kreditbesicherungen) und schafft Klarheit über die baurechtlichen Widmungen.

Alleine sollte man den Weg nicht gehen, denn in vielen Belangen ist es gut, das Wissen von Experten zu nützen, damit das Ziel rasch und sicher erreicht wird.

Author's imageHans-Christian VallantGeschäftsführer Raiffeisen Bausparkasse

Wer ein bestehendes Haus ins Auge gefasst hat, sollte nun mit Hilfe eines Sachverständigenden den Zustand genau unter die Lupe nehmen. Wie steht es um die Bausubstanz, welche Mängel gibt es, muss saniert werden? Das beugt einerseits späteren bösen Überraschungen vor, andererseits zeichnet sich damit sehr deutlich ab, mit welchen Gesamtkosten zu rechnen ist.

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Finanzierung klären

Dann beginnt das große Rechnen: Kaufpreis plus Kaufnebenkosten sowie etwaige Ausgaben für Renovierung und Umbau plus Mittel für die Einrichtung. Da kommt ganz schön was zusammen. Meist mehr, als man auf der hohen Kante hat. Also gilt es, die Finanzierung zu klären. Welcher Betrag muss mit der Bank finanziert werden? Wie hoch sind die Kreditraten? Wie viel bleibt vom Einkommen übrig, wenn alle notwendigen Lebenskosten abgezogen sind? Hier den Überblick zu bewahren, fällt oft nicht leicht. Deshalb gibt es entsprechend hilfreiche Tools, wie zum Beispiel den WohnTraumRechner der Raiffeisen Bausparkasse.

Die Raiffeisen Bausparkasse, der kompetente Partner für Finanzierungslösungen beim Bauen & Wohnen

Dieses Online-Tool ist eine ideale Unterstützung in Finanzierungsfragen und ermöglicht in bestem Fall auch eine rasche vorläufige Finanzierungszusage.

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Ein Gespräch mit dem Bankberater des Vertrauens ist bei offenen Fragen und Unklarheiten aber sicher empfehlenswert.

Ist alles unter Dach und Fach gebracht und die letzte Unterschrift gesetzt, erfüllt sich damit der Traum vom Eigenheim.

Schon gewusst?

Was unter einem Eigenheim zu verstehen ist, regelt das Einkommensteuergesetz: Laut §18 ist ein Eigenheim „ein Wohnhaus mit nicht mehr als zwei Wohnungen, wenn mindestens zwei Drittel der Gesamtnutzfläche des Gebäudes Wohnzwecken dienen. Das Eigenheim kann auch im Eigentum zweier oder mehrerer Personen stehen. Das Eigenheim kann auch ein Gebäude auf fremdem Grund und Boden sein.

 

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