Vorsicht Grillparty

Hobby-Grillmeister verbinden mit ihrer Leidenschaft Spaß, Naturfeeling und vor allem guten Geschmack. Damit das Grillfest mit Familie und Freunden ohne Brandunfälle über die Bühne geht, gilt es aber einiges zu beachten.

Die Grillsaison ist bereits eröffnet: Sonne, Holzkohlegeruch, Bier, Würstel und Steaks erleben ihre Hochkonjunktur – und somit auch die Gefühlswelt vieler hobbymäßigen Grillmeister.

Doch leider bewirkt die „Grillmania“ bei so manchem selbst ernannten „Grillhaubenkoch“ eine zu starke Fokussierung auf die Zubereitung der kulinarischen Highlights, sodass die Achtsamkeit für Gefahrenerkennung auf der Strecke bleibt. „Rund 500 Personen in Österreich verletzen sich jährlich bei Grillunfällen“, schlägt das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) Alarm. Die häufigsten Verletzungen sind laut KFV-Unfalldatenbank Verbrennungen und Verbrühungen an Fingern oder Händen. Wobei Stichflammen, heißer Grillrost und heißes Öl sowie unachtsamer Gebrauch von Messern die häufigsten Gründe für Verletzungen darstellen.

Wer folgende Tipps des KFV beachtet, ist auf der sicheren Seite:

  • Der Grill sollte stabil auf einer ebenen Standfläche stehen.
  • Bewegen Sie den Grill nicht mehr, wenn er bereits mit glühender Kohle gefüllt ist.
  • Den Grill nicht in der Nähe von leicht brennbaren Materialien – wie z.B. Gartenmöbel mit Sitzpolstern, Tischtüchern, Holzbauten oder Holzzäunen – in Betrieb nehmen.
  • Wählen Sie einen möglichst windgeschützten Grillplatz, um Funkenflug und herumfliegende Asche zu vermeiden.
  • Ein Holzkohlegrill darf ausschließlich im Freien betrieben werden.
  • Nicht im Wald oder in Waldnähe grillen!
  • Lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe eines Grills!
  • Immer einen Kübel Wasser oder sonstige Löschmittel (Feuerlöscher, Feuerdecke) bereithalten.
  • Grillvorgang ständig beaufsichtigen.

Wie zündet man Grillkohle richtig an?

  • Am besten mit Grillanzündern aus festen Stoffen.
  • Brennbare Flüssigkeiten wie Spiritus und Benzin sind gefährlich und dürfen keinesfalls verwendet werden!

Was geschieht mit der Restglut?

  • Das Löschen mit Wasser ist am sichersten. Die Restglut sollte dabei unbedingt gänzlich unter Wasser gesetzt bzw. geflutet werden.
  • Auch bei der Entsorgung der gelöschten Glut muss man folgendes beachten: Nur in verschließbare und nicht brennbare Behälter füllen.

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