Sanierung mit Licht

Licht beeinflusst unsere Hormone, erzeugt in uns Stimmungen sowie Energien und wirkt sich auf unsere Leistungsfähigkeit aus. Deshalb ist es besonders wichtig, ideale Lichtverhältnisse in den eigenen vier Wänden zu schaffen.

Lass die Sonne rein

Bei Sanierungen von Altbauten sollte man eine wesentliche Lichtquelle nie vergessen: Sonnenlicht. Wer den Lauf des natürlichsten und kräftigsten Leuchtmittels der Welt berücksichtigt, kann natürliches Licht optimal einsetzen. Oft ist es daher ratsam traditionell kleinere Fenster durch größere im Zuge der Sanierung zu ersetzen. Schlafzimmerfenster sind am besten nach Osten ausgerichtet, um bereits in der Früh Sonnenlicht und somit Energie ins Haus zu bringen. Kinderzimmer befinden sich im Idealfall südlich, da Kinder meistens viel Zeit in ihrem Zimmer verbringen.

Lampen, Lampen, Lampen

Ein wichtiger Tipp: im Zuge der Sanierung der Elektroinstallationen im Zweifelsfall lieber zu viele Lampen als zu wenige einbauen, um somit die Grundlage für spätere Lichtoptimierungsmaßnahmen zu schaffen. Wer mehr Leuchten im Haus anstecken kann, verschafft sich auch mehr Flexibilität für ständig neue Beleuchtungskonzepte und kann das Interieur entsprechend aufwerten, denn Lampen mit ansprechenden Designs (von cool bis romantisch hin zu glamourös und verspielt) gibt es mittlerweile für jeden Geldbeutel.

Smart vs. konventionell, welcher Lichtschalter darf‘s denn bitte sein?

Unterschiedlich sind die Auffassungen hingegen, wie Beleuchtung aktiviert wird. Schon beim Eingangstor die Wohnzimmerlampe mittels App aufdrehen? Oder doch lieber den guten alten Lichtschalter betätigen? Rein technisch ist heute bereits fast alles möglich – doch manchmal will man im Eigenheim ganz bewusst abschalten; Nicht nur das Licht sondern auch alle Gedanken an technische Komplexitäten. Dann empfiehlt es sich, bei klassischen Lichtschalter-Modellen zu bleiben. Wer es jedoch bevorzugt, per Smartphone oder Tablet – egal ob das gesamte Eigenheim oder auch nur einzelne Räume – nach Stimmung und Laune das Licht zu steuern, kann das auch per Wisch über das Display erledigen.

Lichtfarbe

Die Farbe des Lichts hat starken Einfluss auf das Wohlbefinden, wobei Farben wie Rot oder Gelb aktivierend, während Grün und Blau beruhigend und entspannend auf den Menschen wirken. Man muss sich aber nicht nur auf eine einzelne Farbe festlegen; möglich ist es auch – je nach Geschmack und Stimmung – Räume in unterschiedlichen Farben zu beleuchten. Als Faustregel gilt: warmweißes Licht in Aufenthaltsräumen oder auch im Schlafzimmer einzusetzen. Tageslichtweiß, das auch einen gewissen Anteil an blauer Farbe enthält, eignet sich perfekt für Arbeitsräume.

Leuchtmittel

Wer sich dem Thema künstliche Lichtquellen widmet, stößt früher oder später auf die Frage Glühbirne, Energiesparlampe oder LED? Energiesparlampen sind zwar in der Anschaffung teurer als Glühbirnen, benötigen aber deutlich weniger Strom und gelten daher als ökologischer. Allerdings weisen sie auch Nachteile auf: sie sind nicht dimmbar und passen optisch wegen ihrer teils eigenartigen Formen nicht zu jedem Lampenhalter. LED-Leuchtmittel hingegen gelten als das energiesparendste Leuchtmittel. Der höhere Kaufpreis amortisiert sich aufgrund des niedrigen Stromverbrauches aus Sicht des Konsumenten sehr rasch. Im Unterschied zur Energiesparlampe ist LED oft dimmbar und eignet sich daher besonders gut für smarte Beleuchtungskonzepte.

Wohnwelten – Folge 1: Altes Winzerhaus

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