High Tech als Einbruchprävention

Videokameras und Alarmanlagen helfen der Polizei, Tätern auf die Spur zu kommen: Chefinspektor Baumühlner gibt die besten Tipps zum Umgang mit Anti-Einbrecher-Technik.

Videokameras und Alarmanlagen in privaten Haushalten erfüllen gleich zwei Funktionen: Erstens dienen sie zur Abschreckung von Tätern und zweitens helfen sie der Polizei bei der Fahndung. Moderne Kameras liefern hochqualitative Bilder, die eine genaue Wiedererkennung des Täters möglich machen. Vorsicht ist jedoch im Zusammenhang mit dem Datenschutz geboten, erklärt Chefinspektor August Baumühlner, Leiter des Assistenzbereichs Kriminalprävention, denn private Kameras dürfen nicht den öffentlichen Raum filmen.

Alarmanlagen können die Einsätze der Exekutive massiv beschleunigen, wenn sie mit der Notrufzentrale verbunden sind. In jedem Fall sollten sie akustische und visuelle Signale aussenden, sobald es zu einem Einbruchsversuch kommt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kombiniert Bewegungsmelder mit sogenannten Magnetkontakten. Die Bewegungsmelder kann man bei Abwesenheit einschalten, denn sie reagieren auf Körperwärme und erkennen, ob jemand die Wohnung betritt. Magnetkontakte zeigen zusätzlich an, wenn der Kontakt vom Fenster zum Fensterrahmen – oder jener von der Tür zum Türrahmen – unterbrochen wird, sprich: wenn der Täter versucht, Fenster oder Türen von außen zu öffnen.

 

Kontakt Kriminalprävention Wien

Info-Line: 0800 216346
E-Mail: lpd-w-lka-ab-kriminalpraevention@polizei.gv.at
Website: www.bundeskriminalamt.at

 

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