Das Badezimmer

Die Schaumkrone in der Badewanne wächst unaufhaltsam. Fröhliches Lachen und Schaum auf zwei kleinen Köpfen lassen es erahnen. Schaumbad für die Kleinsten am Samstag steht am Programm und auch die Großen haben ihren Spaß dabei.

Unser Badezimmer ist nicht nur ein Ort für die tägliche Pflegeroutine, sondern auch Badelandschaft, manchmal Überschwemmungsgebiet und definitiv auch ein Wellnessbereich. Es ist nicht nur ein notwendiger Ort, sondern auch Rückzugsort – sei es, um die ersten Schminkversuche unbeobachtet vom kleinen Bruder zu wagen, endlich die neue Gesichtsmaske zu testen oder doch mal auszuprobieren, ob aus dem Vollbart ein 3-Tages Bart werden kann.

Badezimmer von oben

Egal wie die Anforderungen an unser Badezimmer auch sind, ein paar Dinge sind essenziell!

Zum Beispiel die Entscheidung ob Fußbodenheizung, Wandheizung oder die klassische Variante des beheizten Handtuchhalters.
Besonders wichtig ist für mich die Wahl des Bodenbelages. Es gibt eine unfassbar große Bandbreite an Materialien, die Eurem Badezimmer eine besondere Ausstrahlung verleihen.

Abgesehen von der großen quadratischen Fliese in einem dezenten Grauton, oder Fliesen in Holzoptik, die wie ein Fischgrätparkett verlegt werden, lassen trendige Zementfliesen, ein tolles Mosaik oder der wiederentdeckte Terrazzoboden ein besonderes Flair entstehen. Die Mutigen unter Euch können sich auch für einen gegossenen Estrichboden in Betonoptik oder in Eurer Lieblingsfarbe eingefärbt entscheiden.

Bodenbeläge für Badezimmer

© Frammenti & Pinterest

Je ruhiger der Bodenbelag ausfällt, desto ausgefallener und extrovertierter können sich die Wände präsentieren. Das Badezimmer ist nicht mehr die bahamabeige Fliesenhöhle wie in den späten 70er Jahren! Nicht jede Wand muss zwingend gefliest werden. Traut Euch die Wände in wasserabweisender Farbe zu streichen, das glitzernde Mosaik bis an die Decke zu ziehen, die riesigen Fliesen in 120 x 120 cm auch an den Wänden wirken zu lassen oder doch eine Tapete zu verwenden – es gibt sogar Tapeten, die durch ein spezielles Verfahren direkt in der Dusche verwendet werden können.

Wände in bunten Farben im Badezimmer

© WallandDeco

Auch die Badezimmermöbel sind nicht nur Stauraum für Lockenstab, Ablage für Kosmetiktücher und Zahnpasta, sondern ein wichtiger Teil für den Eindruck des Besonderen. Stauraum ist wichtig, aber es darf trotzdem leicht und unauffällig wirken. Nicht nur dezentes weiß, sondern auch eine Kombination zwischen Farbe, Stein und Keramik sind absolut erlaubt. Lasst Euer Badezimmer individuell sein!

Egal, ob das Waschbecken eingelassen oder aufgesetzt ist, die Oberfläche in Betonoptik, Holz oder gar Marmor erstrahlt – es ist Euer Bad und da ist alles erlaubt, was Euch gefällt. Löst Euch von der üblichen Denkweise, dass ein Badezimmer vor allem funktional sein soll – nein, es darf auch einfach nur schön sein. Es muss kein Spiegelschrank sein – kein durchgehender geklebter Spiegel oder der obligatorische Vergrößerungsspiegel links an der Wand für die Dame des Hauses.

WohnTraumRechner

Die Armaturen sind in Schwarz, Roségold oder in Gold – egal ob matt oder glänzend – sie sind auf jeden Fall der Schmuck des Badezimmers. Kuschelige Handtücher und Badematten ergänzen und verwandeln Euer Bad in Eure ganz persönliche Wohlfühloase.

Wenn Ihr ein Fenster habt, lasst Pflanzen miteinziehen, sie werden sich in der manchmal etwas dampfigen, feuchten Umgebung sehr wohlfühlen!

Euer Badezimmer soll auch ein Ort der Entspannung und Ruhe sein. Ein Rückzugsort vom stressigen Alltag. Es soll Euch mit der Aussicht auf eine wunderschöne Tapete einen tollen Start in den Tag ermöglichen und mit der wohligen Wärme der vorgewärmten Handtücher in eine ruhige Nacht begleiten.

Euer Badezimmer kann so viel – lasst es nicht in einer kalten Fliesenpracht verkümmern! Und das Problem der ewig geöffneten Zahnpasta Tube ist ein anderes …

In diesem Sinne,

Eure Nina, Die Auffrischerei

 

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Schau ins Vorzimmer! Schau in den Abstellraum! Schau ins Speisezimmer! Schau in die Küche! Schau ins Wohnzimmer! Schau ins Kinderzimmer! Schau ins Badezimmer! Schau ins Schlafzimmer! Schau in den Schrankraum! Schau ins WC!

 


 

Die Auffrischerei - Nina NiessnerNina Niessner – Interior Designerin
Die Auffrischerei

Gegründet im Oktober 2014 – hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, dem Zuhause, dem Büro oder der Praxis ihrer Kunden ein neues Erscheinungsbild zu geben und das bestehende Umfeld den aktuellen Ansprüchen anzupassen. Der persönliche Stil wird mit viel Gespür für Details und Empathie neu interpretiert.

Bei der Realisierung stehen immer die Bedürfnisse der Kunden im Mittelpunkt – alle Entscheidungen werden in enger Abstimmung mit den Kunden getroffen. Wandfarben, Tapeten und Stoffe sind unter anderem die Lieblingsthemen der Auffrischerei.

dieauffrischerei.at

Ein Kommentar

  1. Mit der Zeit ist das Badezimmer eins der wichtigen Zimmer im Haus geworden. Wir planen unser erstes Haus und unseren Neubau und wollen auch ein schönes Bad haben. Danke für die Tipps und Gedanken dazu. Wir wollen Fliesen im Bad. Dafür wollen wir einen Fliesenleger finden.

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