Wände mit Leerverrohrung, massive Türen

Wer ein neues Haus baut, sollte schon bei der Planung an die Einbruchsprävention denken. Was es dabei alles zu beachten gibt, erklärt Chefinspektor August Baumühlner.

Anbei ein Überblick über die wichtigsten baulichen Maßnahmen:

Wände

In den Außenwänden sollten Leerverrohrungen eingebaut werden, um Platz für Kabel von Alarmanlagen zu schaffen. Dann fällt auch zu einem späteren Zeitpunkt die Montage einer verkabelten Alarmanlage deutlich leichter.

Fenster

Im Idealfall sind Fenstergriffe innen versperrt – dann ist es für Täter deutlich schwieriger, von außen einzudringen. Fensterrahmen sollten mit einbruchhemmenden Beschlägen versehen sein, damit es niemandem gelingt, den Rahmen oder den Fensterstock auszuhebeln. Rollläden und Außenjalousien erschweren das Eindringen zwar auch, allerdings weisen sie potenzielle Täter auf Abwesenheit hin, wenn sie während eines Urlaubs mehrere Tage versperrt bleiben.

Versperrbare Fenster mit einem Herz-Anhänger

© iStock – 938635758

Türen

Türblätter von Sicherheitstüren bestehen zumeist aus einer Kombination von Holz und Eisen. Eine Mehrfachverriegelung greift in eine widerstandsfähige Metallzarge (Türstock) ein. Bei Balkenriegelsystemen sollte auf einen massiven Einbau der Verankerungen, in die der Riegel bei Verschluss einfährt, geachtet werden. So können Sicherheitstüren und Balkenriegelschlösser bei einer Stressbelastung mit dem sogenannten „Kuhfuß“ – dem klassischen Einbrecherwerkzeug – standhalten.

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Kontakt Kriminalprävention Wien

Info-Line: 0800 216346
E-Mail: lpd-w-lka-ab-kriminalpraevention@polizei.gv.at
Website: www.bundeskriminalamt.at

 

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