40 Prozent aller Einbrecher scheitern

Die Kriminalstatistik beweist, wie wichtig Maßnahmen zur Einbruchsprävention sind. Wie Sie Ihr Eigenheim bestmöglich schützen können, erklärt Ihnen die Polizei in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Bei 40 Prozent aller Wohnungseinbrüche bleibt es beim Versuch! D.h. dem Täter gelingt es nicht, Diebesgut zu erbeuten. Dieser Fakt aus der Kriminalstatistik des Innenministeriums beweist, wie sinnvoll und wichtig es ist, die richtigen Maßnahmen zur Einbruchsprävention umzusetzen.

Statistik Anzahl der Wohnungseinbrüche

Quelle: BMI – Die Anzahl der Wohnungseinbrüche sinkt im langjährigen Vergleich ständig.
Vier von zehn Einbrüchen misslingen aus Sicht des Täters.

 

Häufige Schwachstelle: Fenster

Laut einer Umfrage des Instituts IMAS haben bereits 40 Prozent der österreichischen Einfamilienhausbesitzer Maßnahmen getroffen, um sich vor Einbrüchen zu schützen. Besonders häufig ist der Einbau von Balkenriegelschlössern, die Installation von Lichtquellen und der Kauf von einbruchhemmenden Türen.

Eine häufige Schwachstelle bei Häusern sind hingegen die Fenster. Gekippte oder gar offene Fenster erleichtern Einbrechern ihr Handwerk. Nur bei ungefähr zehn Einbrüchen pro Jahr durch ein Fenster wird die Scheibe komplett zerschlagen. Die Täter versuchen meist durch ein kleines Loch in der Verglasung den Fenstergriff zu erreichen und das Fenster zu öffnen. Hier ist eine mechanische Sperre – einbruchhemmender Beschlag und ein sperrbarer Fenstergriff – hilfreich.

Gefahr bei Dämmerung

Einbrüche finden sehr häufig um die Mittagszeit oder am Abend ab der Dämmerung statt. Kommt es in bestimmten, geographisch eingrenzbaren Bereichen zu einer Häufung von Dämmerungseinbrüchen, setzt die Landespolizeidirektion Wien gezielte Gegenmaßnahmen.

Polizei informiert über Facebook …

Aus diesem Grund führen die LPD und das Bundeskriminalamt zurzeit im Wiener Stadtgebiet einen Probebetrieb von gezielten Facebook-Informationen durch. Die Einwohner dieses örtlichen Bereichs sollen mittels Facebook-Meldungen über die Häufung von Einbruchsdelikten informiert werden. Das Ziel ist, dass die betroffene Bevölkerungsgruppe eigenständig präventive Maßnahmen ergreifen kann und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für die Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen der Polizei leistet.

… und bei persönlichen Gesprächen

Spezialisten des Kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes führen auch persönliche Beratungsgespräche durch, bei denen sie maßgeschneiderte Maßnahmen zur Einbruchsprävention erläutern.

Kontakt Kriminalprävention Wien

Info-Line: 0800 216346
E-Mail: lpd-w-lka-ab-kriminalpraevention@polizei.gv.at
Website: www.bundeskriminalamt.at

 

Nächste Woche im Wohn-Portal: Ein Überblick über die wichtigsten Maßnahmen zur Einbruchsprävention mit Video (in Kooperation mit dem Bundeskriminalamt).

 

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